Scotty, Energie. Falls es nicht funktioniert, polarisiere die Lichtmaschine!

Hallo Zusammen,

um den Blue Emil von 6 Volt auf 12 Volt umzurüsten benötigte ich unter anderen eine 12 Volt Lichtmaschine. Hierfür besorgte ich mir eine gebrauchte Lichtmaschine und baute diese ein.

Leider funktionierte diese nicht als ich den Motor laufen lies. Ich stelle mich schon darauf ein, die Lichtmaschine wieder auszubauen.

Zum Glück bekam ich Hilfe von meinem Teutonenfreund Schalli. Der hatte vor einigen Jahren in der Berufsschule aufgepasst und sich daran erinnert, dass man neue Gleichstrom-Lichtmaschinen, oder welche die lange gelagert wurden, erst einmal polarisieren muss! Ein Blick in das Berufschulbuch brachte schnell die Lösung:

Um die Lichtmaschine polarisieren zu können, müssen alle Kabel von der Lichtmaschine abgeklemmt werden. Der Keilriemen muss auch entfernt werden.

Dann muss ein Kabel vom Pluspol einer Autobatterie zu D+ der Lichtmaschine gelegt werden. Vom Minuspol der Batterie muss ein Kabel zu DF und D- gelegt werden. 

Zum Schluss müssen beide Pole an die Batterie angeklemmt werden. Die sofern die  Lichtmaschine in Ordnung ist, beginnt diese sich im Uhrzeigersinn zu drehen. 

Das Ganze lässt man 1-2 Min. laufen damit sich dabei die Lichtmaschine polarisiert.

Im Anschluss wird alles wieder zurück gebaut und der Motor kann gestartet werden. Wenn alles in Ordnung ist, erzeugt die Lichmaschine jetzt Spannung und die Kontrolllampe im Tacho geht aus.

Hier noch ein kleines Video vom polarisieren der Lichtmaschiene.

Bis denne,

Red Jeans

No Flash, no Thunder :-(

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Hallo Leser des Teutonentalk, bei meiner letzten Ausfahrt hatte ich ein seltsames Problem. Ich fuhr gerade so schön mit meinem JeansBug über die Landstraße als urplötzlich der Motor ausging und beide Kontrolllampen rot aufleuchteten.  Ich bin also sofort rechts ran, … Weiterlesen

VW 1303 LS – Ein Päckchen „Brasilianisches Leuchten“!

Hallo Teutonen,

eine kleine Veränderung, der Austausch der Rückleuchten von dem „Dreikammer-Elefantenfuss“ zur Amerikanischen Rückleuchte ist unter anderem Bestandteil des „German – Look“.

Um diese Veränderung vorzunehmen, bedarf es den Austausch der kompletten Leuchteinheiten.

 

Fotos: Elefantenfuss/ Amerikanische Rückleuchten.

In den 80igern war es ein Highlight, wenn man sein Fahrzeug auf USRückleuchten umgerüstet hatte. Großer Wermutstropfen bestand allerdings darin, dass man die Dinger einfach nicht beim TÜV eingetragen bekam.

Eigenerfahrungen aus den 80igern mit den örtlichen Behörden: Durch 4 einzelne Spiegel hinter den Leuchtmitteln, seien die Rückleuchten auf Deutschlands Straßen nicht zulässig, weil sie schlicht und  einfach zu hell in den rückwärtigen Straßenverkehr strahlen.

Heutzutage gestaltet sich das etwas anders!

Man kann die Amerikanischen Rückleuchten eintragen lassen, wenn sie von der Fa. HELLA stammen. Denn nur diese Rückleuchten enthalten eine Prägung mit einer Teilenummer auf den Lampengläsern.

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„Einfach“ sollte man meinen, dann besorgt man sich halt die Lampengläser von der Fa. HELLA. Doch weit gefehlt! Die Lampengläser der Fa. HELLA und dann noch in einer guten Qualität, sind selten und preislich derart verdorben.

Das hatte mich dazu bewogen die Fühler nach Übersee auszustrecken. Die Suche ging über den großen Teich nach Sao Paulo / Brasilien. Dort bot Eduardo Farha genau solche Rückleuchten von der Fa. HELLA zum Verkauf an.

Kurzum hatte ich mich mit Eduardo aus Sao Paulo  in Verbindung gesetzt und wir besprachen die Vertragsmodalitäten inkl. Versand und Einfuhrzölle.

Wir einigten uns auf die Versandagentur „Brazilian Postal Service (Correios)“ , die mit „DHL – Deutschland“ zusammenarbeitet. Es sollte 11 -14 Tage dauern, bis die Ware in Deutschland eintreffen würde. Eduardo und ich wurden uns handelseinig und so zahlte ich per „PAYPAL“ die Rückleuchten inkl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer und Eduardo brachte die gut verpackte Ware auf die Reise über den Teich nach Deutschland.

 

Heute, genau nach 14 Tagen stand DHL vor meiner Tür und übergab mir das Paket von Eduardo.

Neugierig öffnet ich das Paket und untersuchte die Ware auf Beschädigungen. Es war alles in Ordnung und somit einwandfrei. Prima!!

Nun habe ich eine perfekte Grundlage um die Rückleuchten hierzulande eintragen zu lassen.

Einen großen Dank gilt Eduardo Farha aus Sau Paulo/ Brasilien für die sehr gute Kommunikation während der gesamten Vertragsabwicklung und Verweildauer.

Wer ebenfalls Interesse an Amerikanischen Rückleuchten in sehr guter Qualität bekundet, Edurado Fahra hat immer welche in seinem Teileprogramm.

Kontakt: edufarha@hotmail.com

Die Vertragsabwicklung hat mir großen Spaß bereitet – probiert es einmal aus.

 

Bis dahin

Stay Bluna

Stephané

 

„123-Ignition Tune+“… Eine zündende Idee!

Hey Teutonen,

nach dem Vergaserupdate in der Saison 2017 und dem anschließenden Besuch bei der Tuningschmiede MTO  in Ladbergen ist aufgefallen, dass der Verteiler im Schwatten seinen Dienst nur unzureichend erledigt. Die Zündeinstellkurven sind zwar untereinander frei wählbar, jedoch fest voreingestellt und somit nur bedingt einsetzbar. Doch die Zündungswerte genügten den Jungs von MTO nicht.

MTO empfahl mir einen frei programmierbaren Verteiler zu den frisch aufgebauten 40iger Weber IDF zu montieren. 

Somit habe ich mir von den Ahnendorps einen „123 – Ignition Tune+“ besorgt.

Nun bin ich mit dem Schwatten ins Wintercamp, um dort die Schraubersaison 2017/ 2018 einzuläuten.

Der  „123 – Igniton Tune+“ ist montiert. Kabelleitungen sind provisorisch verlegt, da ein erneuter Termin bei MTO anstand. Anschließend werden die Kabelleitungen wie gewohnt sauber im Heck verlegt.

„Der 123 – Ignition Tune+“ verfügt über 3 Kabelleitungen:

rot = plus, schwarz= Masse; blau= Klemme1 (Zündspule)

Nun gilt es die „123-Tune – App“ auf das Handy aus dem  „App-Store“ herunterzuladen.

Ist die „123-Tune – App“ erfolgreich auf dem Handy installiert,  gibt ein mitgelieferter Pin-Code von „123-Tune“ den Zugang zur im Heck befindlichen Hardware (Verteiler) per „Bluetooth“ frei!

Das Handy steht mit dem „123-Ignition Tune+“ in Kontakt und wird über einen grünen Punkt im Display verdeutlicht.

Nun kann der Motor gestartet werden.

Folgende Fakten liefert der „123-Ignition Tune+“:

  • Zündzeitpunkt
  • Uhrzeit
  • Unterdruck
  • Drehzahlen Geschwindigkeit (km/h)
  • Volt
  • Amperemeter
  • Temperatur

Als nächstes wird nun ein weiteres Mal der Motor auf der Rolle von Tuningschiede MTO per „123 Tune – Handy App“ eingestellt und von MTO überwacht. Somit sollte diesmal alles perfekt funktionieren.

Bin sehr gespannt und werde Bericht erstatten.

Stay Bluna!

Bis dahin

Stephané

 

 

 

VW 1200 Export „Der Käfer springt nicht an (Das gibt´s nicht)“

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Hallo Luftgekühlte Gemeinde, beim Schweden hatte ich ein seltsames Problem. Als ich ihn letztens starten wollte, sprang er nicht an. Die Vermutung lag nah das die Zündspule defekt war. Ich hatte also eine Zündkerze genommen, die mit einem Zündkabel verbunden … Weiterlesen