Gut durch die Kurve

Hallo luftgekühlte Freunde,

dieses Mal berichte ich über den Wechsel meines Lenkgetriebes, da das Lenkradspiel in der letzten Zeit doch immer größer wurde. Bevor ich mir ein neues Lenkgetriebe zulegte, stand erstmal die Überlegung an, was mache ich. Lasse ich das alte überholen, kaufe ich ein neues oder wechsel ich auf Zahnstangenlenkung? Da die Überholung des alten Lenkgetriebes teurer war  als ein neues in alter Bauweise schied die Überholung schnell aus. Eine Zahnstangenlenkung wäre eigentlich was Feines, weil sie genauer und leichter lenkt, aber der 3-4-fache Preis schreckte mich doch ein wenig ab. 

Ich besorgte mir also ein neues Lenkgetriebe in herkömmlicher Bauweise und berichte nun vom Wechsel des Lenkgetriebes ohne den Tank auszubauen.  

Da das Lenkgetriebe so erstmal ganz gut aussieht werde ich es mir erstmal beiseite legen. Man weiß ja nie.

Das neue Lenkgetriebe habe ich dann wieder folgendermaßen eingebaut

Um das Lenkgetriebe einzubauen, wenn der Tank montiert ist, muss man das Lenkgegriebe erstmal um 90° verdreht zwischen den Tank und den Vorderachskörper schieben. 

Dann dreht man das Lenkgetriebe um 90° in die richtige Position.

Im nächsten Step verbindet man das Lenkgetiebe mit der Hardyscheibe und dem Lenkrohr. Den Lenkarm kann man dann auch gleich wieder anschrauben.

Wenn alles an der richtigen Stelle sitzt kann das Lenkgeriebe mit der Schelle am Vorderachskörper befestigt werden. Achtung, alle Schrauben müssen mit den Sicherungsscheiben gesichert werden.

Nach dem Zusammenbau alles noch einmal auf Freigängigkeit prüfen. Ggf. muss das Lenkgetriebe noch an der Einstellschraube nachgestellt werden.

Wenn alles passt muss, noch die Spur vermessen und ggf. eingestellt werden.

Wenn das  Wetter demnächst mal besser ist werde ich die erste Probefahrt machen und Euch berichten wie das fahren mit dem neuen Lenkgeriebe ist.

Bis denne,

Red Jeans

No Flash, no Thunder :-(

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„GRIP“- aus dem Porsche-Magazin

Hallo Teutonen,

neulich war ich in der Schrauberhöhle von meinem Kumpel Dirk. Das typische halt….Benzingespräche mit sämtlichen Neuigkeiten rund um das geliebte, luftgekühlte Hobby.

Dirk hatte noch einige Ersatzteile und somit zeigte er mir das ein oder andere aus seinem Fundus. Da Dirk auch noch eine schöne 1303 Limo beherbergt die er sein eigen nennt und ihn für sich restauriert, schaute ich mich gern einmal in seiner Schrauberhöhle um.

 

Einblick ins Dirk´s Schrauberhöhle

Dann wies er auf ein absolutes „Must have“ in seinem 1303 hin. Es war ein „MOMO – RS Lenkrad“ mit  35mm Durchmesser für PORSCHE 993/ 964/ 911 aus der PORSCHE-Rennsportabteilung.

35iger MOMO-RS 7cm geschüsselt

Dirk sagte mir, dass es diese Lenkräder in der Porsche Rennsportabteilung mit Nabe noch neu käuflich zu erwerben gibt.

Er hatte sogar noch das Barcode-Scanlabel vom Lenkrad. Das vereinfacht die Bestellung bei Porsche.

Im letzten Quartal 2017 hat Dirk für das „MOMO-RS“ einen Kurs von € 298,- inkl. Nabe f. Porsche 933/ 964/ 911 bezahlt und das direkt bei Porsche. Top Deal!

Nun habe ich für den Schwatten das Lenkrad bei Heitgreß-Performance bestellt, nur ab 2018 gibt es beim „MOMO-RS“ einen kleinen Wermutstropfen………

Das Porsche-MOMO-RS wird nun zu einem aktuellen Kurs von € 390,- + MwSt. aufgerufen:

Lieferumfang:

  • 35iger MOMO-RS (Wildleder m. 12Uhr-Marker, gelb)
  • Zwischenring; (Spacer)
  • 115mm Lenkradnabe
  • M5 x 30mm Senkschraube
  • Porsche-Hupenknopf
  • 7 cm geschüsselt

Um das MOMO-RS auf einen 74iger – 1303s montieren zu können benötigt man eine Lenkradnabe von MOMO mit der Typenbezeichung L8010. siehe Foto:

Wie erwähnt, dass ist eine „Naben-Variante“ für das Porsche –  Rennsportlenkrad, welches jedoch ohne TÜV angeboten wird. Da ich nun nicht ständig das Lenksystem (Lenkrad + Nabe) ändern möchte, habe ich eine alte Lenkradnabe aus meinem Fundus gefischt und diese für meine Bedürfnisse modifiziert.

Bedeutet: Lenkradnabe mit Lochkreisadapter für MOMO-RS und Raid-Lenkräder!

 

Bohrbild für Raid und MOMO einbringen. Innendurchmesser der Nabe für Spacer ausdrehen!

 

Zwischenring und Adapter für den neuen „Schleifring /Blinker-Rücksteller „von CSP  und  Hupenknopf anpassen!

   

  

Dann habe ich eine ABE von Fa. MOMO im Netz entdeckt, welche befähigt, den VW Käfer mit dem MOMO-Lenkrad sowie der -Nabe im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen.

Gut ist, das die Identität von Lenkrad und Lenkradnabe gegeben ist.

Faltenbalg über die Nabe ….fertig! Die Sitzposition wurde somit Gesamt um 85 mm nach hinten verlegt. Bin gespannt, wie sich die Veränderung auf das Fahrgefühl auswirkt.

Das MOMO-RS fügt sich gut in mein 1303s-Projekt ein und ist tatsächlich ein „Must have“ für einen German Styler.

 

Stay Bluna

Bis dahin

Stephané

 

Ständiges „Auf“ und „Ab“ VW 1303LS – Karosserietalk-Türmechanik

Hallo Teutonen,

in diesem Bericht möchte ich mich den Türen am Schwatten widmen. Da meine Fensterheber eher selten „AUF und AB“ bewegt werden, haben sie ihre Leichtgängigkeit verloren und waren sogar leicht angegammelt.

Also Türgriffe, Griffmulden des Türinnenöffners und Türverkleidungen demontieren. Danach Fenster vom Fensterheber lösen, um die Scheibe händisch in die Tür absenken zu können.

Dann kann die Schachtleiste „innen“ demontiert werden.

Danach Schrauben vom Fensterheber und Dreiecksfenster lösen und nach innen heraus nehmen.

Nach Demontage des Fensterhebers kann die Seitenscheibe aus der Tür entfernt werden

Fensterführung im Türrahmen aus den Clipsen entnehmen und anschließend die Blechschraube für den Zierrahmen lösen. Der Zierrahmen wird nun mit Vorsicht aus dem Türrahmen demontiert. Fertig!

Sämtliche Altteile wurden den Türen entnommen.

Im Vorfeld habe ich einige Ersatzteile im „CSP-Online-Katalog“ angekreuzt, die dann pünktlich geliefert wurden, um nun einen einwandfreien Zustand herstellen zu können

 

Dann wollte ich dem Schwatten noch originale Fensterheber gönnen. Was soll ich sagen…. es gibt doch noch immer mal einige Schnapper im Netz, bei denen man einfach zuschlagen sollte.

Top funktionale Fensterheber Original von Volkswagen zu einem unschlagbar, günstigen Kurs.

 

Nun geht es an den Zusammenbau der Türen.

Als erstes nehme ich den Zierrahmen inkl. Gummilippe und clipse diesen „innen“ in den Fensterschacht ein. Dann werden Clipse (8 Stück pro Tür) für die Scheibenführungen angebracht, die gleichzeitig auch den Zierrahmen fixieren.

Am Ende des Zierrahmens (oberhalb vom Dreiecksfenster) wird noch eine 3,5 mm Bohrung in den Zierrahmen eingebracht, um diesen mit einer Blechschraube in der Tür zu befestigen.

 

Danach wird die Leiste für die Scheibenführung mit 2 Clipsen ausgestattet, unterhalb des Fensterschachtes als Verlängerung eingeschoben und mit einer Senkschraube in der Tür fixiert.

Die Führungsschienen habe ich entlackt und anschließend aufgearbeitet bevor ich sie in die Tür eingesetzt habe.

 

Dann habe ich die getönten Türscheiben aus dem Scheibensatz des Jubiläumskäfers gereinigt, bevor die revidierten Scheibenhalter mit einer 1 mm Gummieinlage auf die Scheiben aufgesetzt wurden. Zur Erleichterung habe ich die Gummis ein wenig Silikonspray benetzt.

Sauber positioniert klemmt die Scheibe in der Halterung

 

Nun werden die Dreiecksfenster in die Fensterschächte eingesetzt.

Dabei ist zu beachten das der Fensterheber lose in der Tür liegt, damit der Steg des Dreieckfensters beim einschieben in die Tür am Fensterheber vorbei gezirkelt werden kann.

 

Dann lege ich die Seitenscheiben in die Innentüren.

 

Nun kommen die Führungsschienen zum Einsatz. Die Führungen die als Meterware geliefert werden, habe ich nach dem alten Muster vorgeformt. Es ist von Vorteil wenn man die Radien der alten Führungsschiene auf die neuen Führungen überträgt. Somit gilt es nur noch die Führungsschiene in den Türschacht einzufädeln und zu clipsen.

 

Jetzt können die Schrauben des Fensterhebers lose eingesetzt werden und die Seitenscheibe wird in die Fensterführungen eingefädelt und von Hand über den gesamten Verstellbereich rauf und runter geschoben.

Dann wird die Scheibe bis auf oberen Anschlag in den Fensterausschnitt geschoben und mit dem Fensterheber lose verschraubt. Nun kommt die Kraft des Fensterhebers zum Einsatz. Die Kurbel sollte sich leicht in beide Richtungen bewegen lassen. Dabei werden nach und nach die Schrauben für die Fenstermechanik bis auf die Schrauben des Klemmhalters der Seitenscheibe festgezogen.

Nun können die Schachtdichtlippen in die Türen eingeclipst werden.

 

Danach werden die Seitenscheiben erneut mit den Fensterhebern lose befestigt und bei den „AUF und AB-Bewegungen“ in den Fensterführungen auf Leichtgänigkeit überprüft, bevor die Schrauben arretiert werden.

Zu guter Letzt werden die Dichtlippen „innen und außen“ auf Länge geschnitten, da jede Scheibenführung ihren individuellen Paßsitz hat.

 

Als letzten Schritt habe ich noch einen Satz Türfolien von „Käfertuer.com“ besorgt und diese mit neuen Gummistopfen in die Türen eingesetzt.

Zwei Dichtbänder sind ebenfalls im Lieferumfang von „Kaefertuer.com“ dabei

Somit wäre die Umrüstung vom klaren Scheibensatz auf grün-getönten Scheibensatz vom Jubikäfer erledigt und dabei gleich sämtliche Teile revidiert, restauriert oder gar erneuert.

Bis dahin

Stay Bluna

Stephané